Proxmox VE 4.0 veröffentlicht mit Linux Container (LXC) und neuem HA-Manager

Pressemitteilung als PDF in English und Deutsch.

Wien – 6. Oktober 2015 – Proxmox Server Solutions GmbH hat heute Version 4.0 der Server-Virtualisierungslösung Proxmox Virtual Environment (VE) zum Download freigegeben. Die Open-Source Virtualisierungsplattform kombiniert KVM- und LXC-Container-Virtualisierung miteinander und ermöglicht das Aufsetzen von hochverfügbaren Clustern via integriertem Webinterface.

Proxmox VE 4.0 basiert auf Debian Jessie 8.2.0 mit einem Kernel-Upgrade auf 4.2, QEMU 2.4 und den aktuellsten Ceph-Serverpaketen (0.94.x – Hammer Release). Wichtigste Neuerungen sind der neue Proxmox VE HA Manager mit integriertem HA Simulator sowie der Wechsel der Container-Technologie von OpenVZ zu Linux Containers (LXC). Weiters inkludiert Proxmox VE 4.0 eine NoVNC-Konsole, DRBD9 als Technologie-Vorschau, und kompletten IPv6-Support auf allen Ebenen - von virtuellen Maschinen, über Containern bis hin zu Hosts.

Hochverfügbare Cluster mit Proxmox VE HA Manager

Version 4.0 macht Hochverfügbarkeit für die breite Masse der Systemadministratoren nutzbar: Anwender können einen HA-Cluster (engl. Für High Availability oder HA) intuitiv über das GUI konfigurieren und verwalten. Bisher war dies nur über die Kommandozeile möglich. Der eigens entwickelte Proxmox VE HA Manager (Paketname: pve-ha-manager) überwacht virtuelle Maschinen und Container im gesamten Cluster und wird automatisch aktiv sobald einer davon ausfällt. Zusätzlich zur hohen Nutzerfreundlichkeit des neuen Verwaltungstools vereinfacht ein integrierter Software-Watchdog das Cluster-Management, da mithilfe des Watchdogs externe Fencing-Devices in der Basis-Konfiguration überflüssig werden. Der neue Proxmox VE HA Manager löst den bisher benutzten RGManager von Red Hat als Ressourcen-Manager ab.

Proxmox HA Simulator

Zweites neues Verwaltungswerkzeug ist der ebenfalls selbst entwickelte Proxmox HA Simulator. Der Simulator erlaubt dem Nutzer, die Proxmox VE HA Lösung vorab zu erlernen und zu testen bevor er mit dem Setup in den Produktivbetrieb geht. Der Proxmox HA Simulator kann auf jedem beliebigen Knoten installiert werden und simuliert einen Cluster mit drei Knoten und sechs virtuellen Maschinen. Der Nutzer kann ihn direkt nach der Installation starten um diverse Testszenarien durchzuführen wie z.B. HA-Failover nach den Komplettverlust eines Knotens oder Ausfall des Netzwerks.

Linux Containers (LXC)

In Proxmox VE 4.0 ersetzen Linux Containers (LXC) das bisher verwendete OpenVZ als Container-Lösung. Durch den Wechsel auf LXC kann Proxmox jetzt die aktuellsten Linux-Kernels nutzen. LXC ist komplett in das Proxmox VE-Framework, besonders in das Storage-Model, integriert. Proxmox VE 4.0 ist somit die einzige Platform, die die Verwendung von LXC mit fast allen modernen Storage-Plugins wie Ceph, ZFS, NFS, DRBD9 oder lokalem Speicher erlaubt. Mit LXC können leichtgewichtige Container auf Betriebssystembasis, Tools zum Container-Management sowie eine breite Palette an Betriebssystem-Container-Templates genutzt werden. Die Verwaltung der Container erfolgt entweder über das Webinterface oder über die Kommandozeile mit „PCT“, einem Tool zur Verwaltung der Container auf Proxmox VE. OpenVZ-Container können in fünf Schritten auf LXC migriert werden; eine Anleitung dazu steht im Wiki des Projekts zur Verfügung.

Alle neuen TurnKey GNU/Linux V14 Applikationen werden in Kürze als LXC-Templates verfügbar sein (noch in Entwicklung).

Verfügbarkeit

Proxmox VE 4.0 ist ab sofort als ISO-Download auf der Webseite https://www.proxmox.com/downloads verfügbar. Proxmox VE 3.x wird voraussichtlich bis zum Ende der Debian Wheezy Sicherheitsupdates weitergepflegt (voraussichtlich April 2016).

Die Virtualisierungslösung Proxmox VE steht unter der Lizenz GNU Affero GPL, v3. Für Unternehmenskunden bietet Proxmox Server Solutions GmbH Support-Subskriptionen ab 59,90 EUR pro CPU und Jahr an.

Zitat:
“Der Wechsel von OpenVZ zu LXC Linux Container ermöglicht uns endlich das Update auf den aktuellsten Kernel. Das war ein wichtiger Schritt um die Sicherheit, Skalierbarkeit und Robustheit von Proxmox VE noch weiter zu verbessern," sagt Martin Maurer, CEO von Proxmox Server Solutions GmbH. "Wir haben es mit Proxmox VE 4.0 zudem geschafft, unseren Nutzer mit dem neuen Proxmox HA Manager ein wirklich tolles Tool zur Seite zu stellen: Mit dem neuen HA Cluster Stack können Admins hochverfügbare Cluster ganz einfach aufsetzen und intuitiv über das GUI konfigurieren."

Nützliche Wiki Articles:
https://pve.proxmox.com/wiki/Linux_Container
https://pve.proxmox.com/wiki/Convert_OpenVZ_to_LXC
https://pve.proxmox.com/wiki/High_Availability_Cluster_4.x

Fakten
Proxmox VE wird von 90.000 Hosts und mehr als 5000 kommerziellen Kunden in 140 Ländern weltweit betrieben. Das Web-GUI ist in 19 Sprachen übersetzt und die aktive Community im Support Forum umfasst mehr als 27.700 Mitglieder.

Über Proxmox Virtual Environment
Proxmox Virtual Environment ist eine Open-Source-Virtualisierungsplattform, die die Technologien Kernel-based Virtual Machine (KVM) und Container-Virtualisierung mit Linux Containers (LXC) kombiniert. Die Verwaltung erfolgt bequem über eine zentrale web-basierte Management-Oberfläche. Mit KVM können mehrere virtuelle Maschinen mit verschiedenen Betriebssystemen auf einer Hardware betrieben werden. Container-Virtualisierung ermöglicht es, isolierte Linux-Container zu erzeugen, wodurch Anwendungskonflikte untereinander verhindert und CPU-Ressourcen eingespart werden. Der Proxmox VE Hochverfügbarkeits-Cluster sorgt für die notwendige Ausfallsicherheit in der virtuellen Umgebung. Proxmox VE basiert auf Debian GNU/Linux und ist unter der Lizenz GNU Affero General Public Lizenz V3 (AGPL-V3.0) verfügbar.

Über Proxmox Server Solutions GmbH
Proxmox Server Solutions GmbH entwickelt flexible, sichere und einfach zu bedienende Open-Source-Software. Neben der Virtualisierungsplattform Proxmox Virtual Environment (VE) bietet das Unternehmen mit dem Produkt Proxmox Mail Gateway auch eine Sicherheitslösung für E-Mail Server an. Große Unternehmen, KMUs, Hostingprovider sowie Bildungseinrichtungen und Privatnutzer in 140 Ländern der Welt profitieren von den flexiblen und einfach bedienbaren Softwareprodukten. Proxmox ist Mitglied der Linux Foundation und der Open Virtualization Alliance, einem weltweiten KVM-Konsortium. Firmensitz der Proxmox Server Solutions GmbH ist Wien.

Weiterführende Informationen:
Wiki Proxmox VE: https://pve.proxmox.com/wiki
Roadmap: https://pve.proxmox.com/wiki/Roadmap
Downloads: https://www.proxmox.com/downloads

Medienkontakt:
Daniela Häsler, Proxmox Server Solutions GmbH

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