Native Instruments

Native Instruments schafft eine robuste und verlässliche Open Source-Infrastruktur für seine 450+ Mitarbeiter – mit minimalen Kosten im Vergleich zu kommerziellen Lösungen.

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Native Instruments ist der führende Hersteller für Software und Hardware für computerbasierte Audio-Produktion und DJing. Die Mission der Firma ist es, innovative und voll integrierte Lösungen für alle musikalischen Stile und Berufe zu entwickeln. Daraus resultieren Produkte, die regelmäßig die technologischen Grenzen verschieben und neue kreative Horizonte eröffnen, für Profis und Amateure gleichermaßen.

Native Instruments sieht sich selbst als Teil einer lebendigen internationalen Musikszene und seine 450+ Mitarbeiter befinden sich in ständigem Austausch mit Künstlern, deren Feedback in die Entwicklung und fortlaufende Verbesserung der Produkte einfließt.

Daniel Wedewardt,  Director of IT bei Native Instruments ist seit 10 Jahren verantwortlich für die operative IT-Infrastruktur am Hauptsitz Berlin sowie allen Niederlassungen in Los Angeles, Tokyo, London, Paris und Shenzhen. In seiner Zuständigkeit liegen alle Mitarbeiterarbeitsplätze mit jeweils Telefon, Monitor und PC-Arbeitsplatz, das komplette Netzwerk, die Serverräume bis hin zum Rechenzentrumsbetrieb. Wedewardt verantwortet ein Team von derzeit 13 Mitarbeitern. Die Hälfte des Teams betreut als Linux-Generalisten den gesamten Bereich Hardware, Virtualisierung, Hochverfügbarkeit, Datenbanken, PBX, IT-Security, Netzwerk und Rechenzentrum.

Effiziente Ressourcenauslastung, Hochverfügbarkeit und Sicherheit durch Virtualisierung

Mit Virtualisierung wurde bei Native Instruments schon vor über zehn Jahren begonnen. Damals war bereits klar, dass man viel Strom und Platz verschwenden müsste, um die hohen hausinternen Anforderungen an eine mannigfaltige System- und Servicelandschaft mit dedizierter Hardware erfüllen zu können. Um dies zu vermeiden und in Hinblick auf eine effiziente Ressourcenauslastung bei gleichzeitiger hoher Verfügbarkeit und Sicherheit war frühzeitig klar, dass das Unternehmen virtualisieren muss.

Skalierbare, robuste und verlässliche Infrastruktur mit Proxmox VE

“Auf der Suche nach der für uns passenden Lösung haben wir in den letzten 10 Jahren immer wieder diverse Lösungen evaluiert,” erzählt Daniel Wedewardt. “Als Open Source-Enthusiasten und mit knappem Budget haben wir zunächst auf vServer gesetzt. Etwas später experimentierten wir mit VMware ESX und Parallels.
Seit 2011 aber setzen wir auf Proxmox VE. Ausschlaggebend dafür war, dass wir in diesem Jahr Verstärkung durch einen neuen Kollegen bekamen, der uns Proxmox VE als potentielle Lösung vorgestellt hat. Der Rest des Teams war sofort begeistert. PVE setzt auf standardisierte Techniken, wird gut gepflegt und ist Open Source. Gerade für uns als Linux- und Open Source-Enthusiasten wesentliche Merkmale.“

„Wir setzten zunächst einen Proxmox VE Cluster aus zwei Knoten auf, etablierten einen DRBD-Master-Master sync zwischen beiden Knoten und installierten erste Test-VMs. Nachdem der Betrieb über einen längeren Zeitraum stabil lief und auch übliche Ausfallszenarien erfolgreich getestet wurden, fühlten wir uns als Team sicher genug auch produktive VMs auf den Cluster zu bringen. Nach und nach fügten wir weitere Cluster-Paare hinzu und rollten das Setup auch auf andere Standorte aus.“

Besonders gut gefallen hat uns von Anfang an das User Interface von Proxmox VE sowie die Möglichkeit zur Live-Migration. Dank dieser Funktionen haben wir einen nahezu unterbrechungsfreien Produktivbetrieb erreichen können zu einem Bruchteil der Kosten kommerzieller Lösungen.“

High-end Funktionen auf Commodity-Hardware

„Heute hat sich an unserem ursprünglichen Setup nichts Grundsätzliches geändert, es ist lediglich um einiges größer geworden. Wir haben deutlich mehr Cluster-Nodes im Einsatz als noch zu Beginn. Damit ist natürlich auch die Anzahl der gehosteten VMs gestiegen. Im Kern hat sich unser Setup jedoch kaum geändert.
Als Hardware setzen wir aus Budgetgründen ausschließlich Commodity-Hardware ein. Wir sind ein stabil wachsendes, unabhängiges Unternehmen ohne Venture Capitalists im Hintergrund, daher müssen wir jeden Euro den wir ausgeben erst über Produktverkäufe verdienen.“

Support-Subkription für das unternehmenskritische Produktivsystem

Dank Proxmox VE und einem ausgefeilten DRBD/Pacemaker-Setup konnten Daniel Wedewardt und sein Team eine äußerst robuste und nahezu ausfallsichere Infrastruktur aufbauen - zu einem Bruchteil der Kosten kommerzieller Lösungen. Native Instruments setzt zusätzlich auf den Proxmox Subscription-Service.

Daniel Wedewardt: „Auch wenn es eine starke Community gibt, die im Problemfall Hilfe bietet, so war für uns dennoch klar, dass ein professioneller Support im Hintergrund noch mehr Sicherheit bietet - vor allem wenn im Cluster unternehmenskritische Produktivsysteme laufen. Wir schlafen einfach ruhiger.”

Daniel Wedewardt, Director of IT bei Native Instruments

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