Filter - Success Stories

Linkser migriert geschäftskritische Zahlungsinfrastruktur zu Proxmox VE

Angesichts einer restriktiven Virtualisierungsumgebung, die das weitere Wachstum begrenzte, steigender Lizenzkosten und zunehmender Herstellerabhängigkeit migrierte Linkser, einer der größten Zahlungsdienstleister Boliviens, seine geschäftskritische Infrastruktur von VMware zu Proxmox Virtual Environment. Die Migration wurde in weniger als 30 Tagen und ohne Unterbrechung des laufenden Betriebs abgeschlossen.

Im Finanzsektor sind Stabilität und hohe Verfügbarkeit grundlegende Anforderungen. Gleichzeitig muss die Infrastruktur kontinuierlich skalierbar sein, um das Wachstum des Unternehmens sowie steigende Transaktionsvolumen zu bewältigen. Bei Linkser zeigten die steigende Nachfrage, die zunehmende operative Komplexität und die Anforderungen an die langfristige Skalierbarkeit allmählich die Grenzen der bisherigen Virtualisierungsumgebung auf. Damit wurde der Schritt hin zu einer flexibleren und zukunftsfähigen Plattform zu einer strategischen Notwendigkeit.

Wenn Skalierbarkeit an ihre Grenzen stößt

Vor der Migration zu Proxmox Virtual Environment betrieb Linkser eine VMware-basierte Virtualisierungsumgebung, die eine effiziente Skalierung der Infrastruktur zunehmend einschränkte. Steigende Lizenzkosten führten zu finanziellem Druck, während die Herstellerabhängigkeit die architektonische Flexibilität einschränkte und die Kontrolle über langfristige Infrastrukturentscheidungen schmälerte. Gleichzeitig musste Linkser seine Virtualisierungsplattform modernisieren, ohne die kontinuierlichen Anforderungen an die Hochverfügbarkeit der geschäftskritischen Zahlungsinfrastruktur zu beeinträchtigen.

Als diese Einschränkungen immer deutlicher wurden, benötigte Linkser einen flexibleren und kosteneffizienteren Virtualisierungsansatz, der langfristige Skalierbarkeit unterstützt und gleichzeitig die Abhängigkeit von einem bestimmten Anbieter beendete. Proxmox VE war die naheliegende Wahl, da es für die Zukunft erforderliche Open-Source-Flexibilität, Zuverlässigkeit auf Enterprise-Niveau und skalierbare Infrastrukturverwaltung bieten konnte.

Kontrollierter Migrationspfad von VMware zu Proxmox VE

Gemeinsam mit dem Proxmox-Partner GWS implementierte Linkser eine auf Proxmox VE basierende Dual-Site-Infrastruktur, um sowohl den Anforderungen von produktiven Workloads als auch von Disaster-Recovery Vorgaben zu entsprechen. Die Plattform bietet Linkser eine resiliente Basis für seine Zahlungsservices und erhöht gleichzeitig die Flexibilität und die Kontrolle über das zukünftige Wachstum der Infrastruktur.

Das Primary Data Center basiert auf einem 4-Node-Proxmox-VE-Cluster mit Ceph Distributed Storage und hostet mehr als 50 VMs für geschäftskritische Workloads der Zahlungsabwicklung. Die Disaster-Recovery-Site basiert auf einem Blade-Chassis mit 4 Compute-Nodes sowie externem Enterprise-Storage und stellt zusätzliche Kapazitäten für mehr als 70 VMs bereit.

Um das Migrationsrisikos zu verringern entwickelte GWS einen kontrollierten Migrationsansatz, der auf einem temporären Proxmox Virtual Environment Pivot-Cluster basiert. Dieser Cluster war mit der bestehenden VMware-Infrastruktur verbunden und ermöglichte die Migration von Workloads in einer isolierten Umgebung, ohne die produktiven Systeme direkt zu beeinträchtigen. Gleichzeitig stellte er während der Übergangsphase einen Rollback-Pfad zu VMware dar.

Parallel dazu nutzte GWS eine dedizierte Labor-Umgebung, um Legacy-Workloads mit spezifischen Boot-Anforderungen zu validieren. Dadurch konnten Kompatibilitätsprobleme frühzeitig identifiziert und die notwendigen Hardware-Anpassungen vorgenommen werden, bevor kritische Systeme in die Produktion überführt wurden.

Die Migration selbst erfolgte in gestaffelten Phasen, die sich nach der Kritikalität der Workloads und den festgelegten Wartungsfenstern orientierten. Replikations- und Synchronisationsmechanismen stellten die Konsistenz bis zur finalen Umstellung sicher. Dadurch konnte Linkser die Migration in unter 30 Tagen und ohne Unterbrechung des produktiven Betriebs abschließen.

Key Outcomes: Mehr Kontrolle bei geringeren Kosten

Die Migration zu Proxmox VE brachte für die Zahlungsinfrastruktur von Linkser unmittelbare operative und messbare finanzielle Vorteile mit sich:

  • 60 % geringere Lizenzkosten, wodurch die langfristige Kosteneffizienz der Infrastruktur verbessert wurde
  • Kein Vendor Lock-in und damit vollständige architektonische Unabhängigkeit sowie langfristige Kontrolle
  • Erhöhte operative Flexibilität bei der Verwaltung von Virtualisierungsressourcen und Workload-Verteilung
  • Gestärktes Support-Modell durch die Kombination der Expertise von GWS (L1/L2) und Proxmox Server Solutions (L3) für eine vollständige Abdeckung
  • Eine skalierbare und hochverfügbare Plattform für geschäftskritische Zahlungs-Workloads
Die Migration von VMware zu Proxmox VE war eine strategische Entscheidung für Linkser. Sie ermöglichte es uns, die Lizenzkosten deutlich zu optimieren und gleichzeitig die Flexibilität und Skalierbarkeit unserer Infrastruktur zu stärken. Die Ergebnisse haben unsere Erwartungen weit übertroffen und uns eine effizientere und zukunftssichere Plattform beschert.
Roberto Soliz, National IT Manager bei Linkser

Für Wachstum gebaut: Eine zukunftsfähige Plattform

Mit Proxmox Virtual Environment hat Linkser eine moderne und unabhängige Virtualisierungsplattform für seine Zahlungsservices geschaffen. Die Plattform bietet dem Unternehmen die Flexibilität, die Infrastrukturkapazitäten bei steigender Nachfrage zu erweitern und gleichzeitig die Kontrolle über die langfristige Architektur und die operative Planung zu behalten. Die Migration zeigt zudem, dass selbst hochkritische Finanzumgebungen auf eine Open-Source-Virtualisierungsplattform migrieren können, ohne die Verfügbarkeit der Dienste zu beeinträchtigen – vorausgesetzt, die Migration ist sorgfältig geplant, getestet und durch die entsprechende Expertise begleitet. Für Linkser stellt Proxmox VE heute eine skalierbare Grundlage für weiteres Wachstum im digitalen Zahlungsmarkt Boliviens dar.

Roberto Soliz

National IT Manager


Über Linkser

Linkser ist eines der größten Kartenmanagement- und Zahlungsabwicklungsunternehmen Boliviens sowie ein zentraler Akteur im nationalen digitalen Zahlungsverkehr. Das Unternehmen ist für die Abwicklung von Zahlungsdiensten für Visa, Mastercard, Discover sowie für mehrere Finanzinstitute verantwortlich. Die Infrastruktur bildet das Rückgrat der Zahlungsoperationen und erfordert kontinuierliche Hochverfügbarkeit, hohe Sicherheit sowie schnelle Transaktionsverarbeitung.

Über GWS – Global Web Solutions
GWS ist ein bolivianisches Unternehmen, das sich auf Business-Continuity-Lösungen, Infrastruktur, Virtualisierung, IT-Sicherheit und Rechenzentrumsservices spezialisiert hat. Mit umfassender Erfahrung in der Migration von Kunden von VMware zu effizienten Open-Source-Technologien wie Proxmox VE hat sich GWS als vertrauenswürdiger Partner für Organisationen etabliert, die maximale Verfügbarkeit,
lokale Expertise und bewährte Enterprise-Lösungen benötigen.

Kontakt

Stadt:
Santa Cruz de la Sierra
Land:
Bolivien
Webseite: